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Klassische Geburtstagsspiele

Es gibt Geburtstagsspiele, die waren schon vor Jahzehnten angesagt und werden von den Kindern heute noch immer heiß und innig geliebt. Dabei kommt es natürlich ein bisschen auf das Alter an. Teenies finden Topfschlagen längst nicht mehr witzig, während es bei Vorschulkindern echt ein Dauerbrenner ist.

Geschenke für Kindergeburtstagsspiele

Es muss jedoch bedacht werden, dass der oder die Gewinner eine coole Belohnung erhalten. Deshalb sind Geschenke für Kinder, wie diese hier in dem Zusammenhang ganz wichtig. Doch wie dem auch sei - Geschenke hin oder her - werfen wir einen Blick auf die klassischen Geburtstagsspiele: Welche gibt es und wie funktionieren sie?

Eines vorweg: Das Gute ist die Einfachheit der klassischen Geburtstagsspiele. Es wird nicht viel Zubehör benötigt und wenn es richtig gut läuft, entwickelt sich beim Spielen eine Eigendynamik. Das heißt, dass die Kinder die Spiele nach ihrem Geschmack umwandeln und aufwerten und so lange damit beschäftigt sind, wie sie Spaß dran haben. Wenn ein Spiel zu Ende ist, kann ganz schnell ein neues beginnen, ohne dass man groß umräumen oder andere Dinge aufbauen muss. Die Klassiker Topfschlagen, Blinde Kuh und Himmel und Hölle sind sehr gute Beispiele dafür. Gespiel werden sie folgendermaßen:

Topfschlagen, Blinde Kuh und Himmel und Hölle

Beim Topfschlagen bekommt ein Kind die Augen zugebunden. Dafür eignet sich ein Tuch oder ein kurzer Schal. Wichtig ist, dass die Enden nicht zu lang sind, so dass das Kind womöglich drüber stolpert. Mit einem Holzlöffel in der Hand muss das Kind nun versuchen einen vorher versteckten Topf zu treffen. Die anderen Kinder rufen “heiß” oder “kalt” - je nachdem, ob sich das suchende Kind dem Topf nähert oder immer weiter davon ab kommt. Ist das Ziel erreicht, darf sich das Kind die Belohnung nehmen, die unter dem Topf versteckt war.

Das Spiel "Blinde Kuh" ist etwas wilder. Deshalb sollte man es im Freien spielen. Am besten eignet sich eine Wiese ohne große Hindernisse. Es sollten mindestens 5 Kinder mitspielen und das Spielfeld eingegrenzt werden. Das Geburtstagskind beginnt. Es bekommt eine Augenbinde und ist damit für alle offensichtlich die blinde Kuh. Auf ein Startzeichen laufen alle Kinder los. Die blinde Kuh muss versuchen so schnell wie möglich ein Kind zu fangen. Wer erwischt wird, ist selbst die blinde Kuh.

Himmel und Hölle ist das Klassikerspiel, das auch gut ein Kind allein spielen kann. Mehr Spaß macht es natürlich beim Kindergeburtstag, wenn viele Kinder gegeneinander spielen. Man braucht etwas Kreide, um das Spielfeld, das aus zehn nummerierten Feldern besteht, auf den Boden zu malen. Links oben - am Ende der Hüpfkästchen - ist der Himmel, rechts die Hölle. Nun braucht man eigentlich nur noch einen Stein und das Spiel kann beginnen: Das erste Kind wirft den Stein in das Feld mit der Nummer 1. Das Kind überpringt dieses Feld, hebt den Stein auf und springt zurück zum Startpunkt. Wenn das geklappt hat, darf es den Stein in Feld 2 werfen und in der gleichen Weise losspringen. Nach und nach kommen dann die anderen Felder dran. Wichtigste Regel beim Springen ist: Es darf nicht auf den Strich gesprungen werden! Wenn dieser oder ein anderer Fehler passiert, muss das Kind aussetzen und das nächste Kind ist an der Reihe. Die Fehlerrunde muss beim nächsten Mal wiederholt werden. Das letzte Feld und das Ziel ist das Feld “Himmel”. Wer dies erreicht hat, ist Sieger.

Hänschen, piep einmal und Feuer, Erde, Wasser, Sturm

Bei "Hänschen piep einmal" sitzen alle Kinder auf Stühlen im Kreis. Das Kind, das an der Reihe ist, steht. Es bekommt die Augen verbunden und wird mehrmals um die eigene Achse gedreht. Dann setzt es sich auf den Schoß eines Kindes. Ohne es mit den Händen zu berühren, muss es nun raten, auf wessen Schoß es sitzt. Zur Hilfe darf es sagen: “Hänschen piep einmal!” …wahrscheinlich wird sich das andere Kind einen Spaß machen, die Stimme verstellen und das Erraten somit erschweren. Erst, wenn es richtig erraten wurde, ist das nächste Kind an der Reihe. Gibt das Kind mit den verbundenen Augen einen falschen Tipp ab, muss es sein Glück auf einem anderen Schoß versuchen.

Für Feuer, Sturm wird ein erwachsener Spielleiter gebraucht. Er hat die Aufgabe nacheinander die Worte Feuer, Wasser, Erde, Sturm zu rufen und zu überwachen, welches Kind das letzte ist, das sich in Sicherheit gebracht hat. Alle mitspielenden Kinder laufen in einem bestimmten Bereich umher. Notfalls geht das auch in einem großen Zimmer statt im Freien. Bei Feuer müssen die Kinder sich so schnell wie möglich auf den Boden legen. Bei Wasser müssen Sie irgendwo hoch klettern. Sturm heißt: schnell ein anderes Kind umarmen. Für das Spiel müssen es also mindestens 4 Mitspieler sein - am besten 10 oder mehr. Das Kind, dass sich jeweils als letztes gerettet hat, scheidet aus. Gewinner ist das Kind, das am längsten durchhält.

Bestimmt ist unter diesen Vorschlägen für die nächste Kindergeburtstagsfeier etwas dabei.

© Thomas Kurth 2012 - 2013

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